Dienstag, 16. Dezember 2008

Antigua !

Vor Anker in Antigua

Nach 2.783 Seemeilen (= 5.154 km) und rund 18,5 Tagen segeln über den offenen Atlantik sind wir gestern morgen um 3 Uhr in Antigua vor Anker gegangen. Der Passatwind war meist eher schwach, mehrere Tage auch durch eine Schlechtwetterzone gestört. Dennoch haben wir viele schöne Segeltage auf dem blauen, warmen Atlantik unter Passatwolken erlebt.
Gesegelt sind wir nicht gerade im Regattastil, sondern haben es relativ ruhig angehen lassen. Vielleicht wären 1-2 Tage weniger drin gewesen. Aber wozu ?
Demnächst werden wir einen ausführlicheren Bericht unseres Törns von der Arktis in die Tropen geben - mit vielen Fotos. Der Link dazu wird hier zu sehen sein.

Fotos von der Atlantiküberquerung

Im Passat

Zwergwal (?)


Landeversuch von Reihern, mitten auf dem Atlantik - verflogen ?
Nicht immer nur Sonne und blauer Himmel...
Fliegender Fisch - nach Bruchlandung an Deck
Nicht Tag - nicht Nacht
Die See...

Sonntag, 7. Dezember 2008

Den 12. Tag auf See


1700 sm liegen hinter uns
1000 sm noch vor uns
Seit mehreren Tagen haben wir kein anderes Schiff mehr gesehen.
Der Passat - er wehte nicht immer gleichmäßig. Zeigte sich variabel in Stärke und Richtung.
Die letzten Tage kamen etliche Schauer hinzu, auch Gewitter, bedeckter Himmel, tropische Temperaturen.
Doch heute haben wir diese Zone hinter uns gelassen.
Mit weißer Bugwelle rauscht die Polaris durch den Atlantik.
Unendliche Weite
Passatwolken
Sonne
Blaues Wasser
Antigua rückt täglich ein Stückchen näher.

Montag, 24. November 2008

El Hierro

Nebel, kalter, feuchter Wind, Duft von Kiefern, Moos und Flechten. – nein, wir sind nicht wieder in den Norden gesegelt. Hier auf El Hierro, in 1300 m. Höhe steckt man in den Passatwolken und es ist mit 10 Grad Celsius richtig frisch.

An den Berghängen gibt es Wälder mit dicken, alten kanarischen Kiefern, weiter oben gehen diese in mit Moos und Bartflechten behangenen Gagelbaumwald über. Die Nebelschwaden durchziehen den Wald – eine mystische Stimmung.

Welcher Gegensatz zu den trockenen Lavafeldern im Süden der Insel oder der landwirtschaftlich genutzten Hochebene, aufgeteilt mit vielen Steinmauern – ähnlich wie in Irland. Hier riecht es nach frischem Gras und Schafen.

Die Insel bietet schöne Wandermöglichkeiten. Wir sehen nur wenige Touristen. Auch im Hafen Puerto de la Estaca finden sich nur wenige Segler. So hat sie noch weitgehend ihren ursprünglichen Charakter behalten.

Bevor wir zu der Atlantiküberquerung in die Karibik aufbrechen, haben wir hier schöne Tage mit viel Bewegung und Natur erlebt






Freitag, 14. November 2008

Lanzarote - die Zweite

Bevor es weitergeht, hier noch ein paar Eindrücke von der Küste und der Landschaft:

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Lanzarote

Unser Liegeplatz ist nicht so weit vom Nationalpark entfernt. Wir verzichten erstmal auf den Mietwagen und erkunden die eindrucksvolle Lavawüste mit dem Fahrrad. Wegen der Steigungen ein nicht ganz unsportliches Unterfangen - aber intensiv.

Lanzarote:

Sonntag, 5. Oktober 2008

Lisboa - Lanzarote


Meist kräftig und aus der richtigen Richtung hat er geblasen, der Nordost. 640 sm in 3 3/4 Tagen - wir sind immer wieder überrascht, wie gut unsere Polaris läuft. Zeitweilig ist ordentlich Dampf auf dem Kessel - die Welle runter geht es manchmal mit 12-13 Knoten - die Bugwelle läuft bis zum Heck.

Ansonsten immer der gleiche Trott - Wache gehen, schlafen - Wache gehen, schlafen ....

Im Grunde war der Törn zu kurz, denn ca. 3 Tage brauchen wir meist, um uns richtig an das Segeln auf der bewegten See zu gewöhnen und da waren wir auch schon da.

Dienstag, 30. September 2008

Lissabon


Um Cascais herum liegen Strände. Es ist Wochenende und viele Lissaboner, besonders Surfer tummeln sich hier. Per Fahrrad kommen wir ordentlich rum. Ohne Reiseführer und fast ohne Vorinformation. Volle Strassen, aber auch einsame Küstenpfade. Es fällt die etwas andere Mentalität auf. Die Menschen sind irgendwie stolzer, besonders die Männer, als wir das aus dem Norden kennen. Überrschend für uns Radfahrer ist die rücksichtvolle Fahrweise, wie wir das auch schon in Nordspanien erlebt haben. Angenehm. Höflich sind sie und Stil haben die Leute hier.

Ein Tagesausflug nach Lissabon. Einfach drauflos in die Altstadt. Keine Liste der Sehenswürdigkeiten. Eine schöne Stadt. Alte Bausubstanz, Kultur, viele kleine Restaurants, die oft Bacalao-Gerichte, die portugiesische Variante des nordischen Stockfisches servieren.
Beim Gehen fallen die durchweg mit kleinen hellen Kalksteinen gepflasterten Bürgersteige auf. Teils auch als einfaches Mosaik gelegt. Das Gefühl auf altem Stein, alter Kultur zu gehen.

Die Stadt reizt zum Fotografieren: