Donnerstag, 20. März 2008

Mal wieder die Fische gefüttert


Der Südwest heult im Rigg, Regen prasselt auf Deck. Wir liegen im Hafen von Terschelling. Aufgrund der guten Wetterinformationen über Grib-Daten sind wir heute morgen bei Nordwest noch vor diesem Schietwetter in Terschelling eingelaufen. Richtiges Seesegeln liegt hinter uns. Gestern sind wir in Helgoland gestartet. Der tagelange Nordwind hatte eine ordentliche See aufgebaut. Trotz "nur" Windstärke 6 waren wir zunächst nicht sicher, ob wir in Terschelling einlaufen können oder besser nach Texel weitergehen. Dort ist das Fahrwasser bei allen Wetterlagen sicher. Gegen Ende der Nacht ließen Wind und Seegang aber nach. Das Einlaufen war problemlos möglich.
Seit langem das erste mal hat Michael wieder die Fische gefüttert. Dabei hat er im Gespräch mit dem Skipper der "Charisma", Constantin Claviez auf Helgoland noch betont, dass das Thema Seekrankheit für ihn der Vergangenheit angehört. Jaja, so kann´s einem gehen. Die Charisma machte dort Schwerwettertraing. Gelegenheit dazu gab es. Bei 7-8 Bft. liefen sie aus und ließen sich einige Stunden ordentlich durchschütteln und duschen.
Auf Helgoland hat wieder die kleine Vogelkolonie, besonders die wunderschönen Basstölpel fasziniert. Helgoland hatten wir zuvor in einem Rutsch mit überwiegend bequemen, achterlichen Segelwind von Lemvig im Limfjord aus erreicht.

Freitag, 7. März 2008

Über Skagerrak und Kattegat



5 Tage mit viel Sonne. Die letzten Sturmtiefs brachten hier oben meist nur moderaten Wind. Wir segeln nach Skagen, laufen Nachts ein. Die Atmosphäre des betriebsamen Fischereihafens genießen wir 2 Tage. Wir sind die einzige Yacht. Der Hafenmeister spricht von 300 Booten täglich während der Hauptsaison. Nix für uns. Weiter geht es bei starkem Westwind mit Rauschefahrt nach Hals, am Eingang zum Limfjord. Und hier treffen wir auf eine Yacht, die erste in diesem Jahr. 2 Männer, die einen Kurztripp von Aalborg machen, um mal ihren Ehefrauen zu entkommen, wie sie sagen.

Samstag, 1. März 2008

Ein Sturmtief nach dem anderen




Viel Neues gibt es nicht zu berichten. Das Wetter ist sehr wechselhaft. Das hat den Vorteil, dass zwischen dem Regen und Sturm immer wieder gute, aber kurze Perioden sind. Die nutzen wir. Zum Segeln, für Radtouren ins schwedische Hinterland, zum Rumklettern auf den Schären.