Montag, 26. Mai 2008

Per Rad in den Schnee

Leicht rollen unsere Räder noch ... trotz Gepäck für 2 Übernachtungen im Zelt. Anfangs noch durch ein grünes Tal, finden wir uns 35 km weiter, 800 m höher und vielen, vielen Schweißtropfen in schneereicher Umgebung wieder. Nach einiger Suche finden wir aber auch hier ein ebenes Plätzchen für unser Zelt mit einem fantastischen Ausblick. Schnell sorgt unser Kocher für eine stärkende Mahlzeit.
Am nächsten Morgen wandern wir die letzten 250 Höhenmeter über Schneefelder zum Folgefonngletscher. Absolut still ist es hier, die Sonne knallt vom klaren Himmel und vor uns nur die grandiose Umgebung. Die Mühen des gestrigen Tages haben sich wieder gelohnt.




Der Rückweg beansprucht mehr die Bremsen unserer Räder, als unsere Beine. Mit Brass-Fahrt rauschen wir zu Tal, zurück in den Sommer. An Bord erwartet uns Badewetter bei 23 Grad - wenn das Wasser nicht so kalt wäre.





Donnerstag, 22. Mai 2008

Vom Sommer in den Winter . . .


Die Schuhe sinken in den weichen Schnee. Kurz vor dem Gipfel des "Mannen" überqueren wir immer wieder Schneefelder.
Nach 4 stündigem Aufstieg aus dem Uskedalen durch "alle" Klimazonen sind wir vom Sommer in den Winter gelangt. Zumindest was den Schnee betrifft. Die Lufttemperaturen sind auch hier oben deutlich über Null Grad.
Bei der klaren Luft haben wir eine fantastische Aussicht über das Meer und über die Berge des Hardangerfjordes. Der Folgefonn-Gletscher ist als weisse Kuppel in der Ferne zu erkennen.



Samstag, 17. Mai 2008

Vom grossen Boot in die Kajaks


Der aeussere Hardangerfjord bietet mehr, als wir erwartet hatten. Auf früheren Törns sind wir hier immer nur auf Durchreise gewesen. Diverse Inseln mit Wald und Wiesen, teils flach, teils auch mit Bergen bieten viel Abwechslung. Unsere Klepper-Faltboote sind reichlich im Einsatz. Die Naehe zum Wasser und das ruhige dahingleiten ist einfach fantastisch. Die Nordwindwetterlage bringt klare Luft und schoenes Wetter, wenn auch noch nicht den richtigen Wind um zügig nach Norden zu segeln. Aber das kann ja noch werden.

Sonntag, 11. Mai 2008

Norwegen hat uns wieder



Wir liegen in einer schönen Bucht südlich von Bergen vor Anker. Die Sonne scheint warm. Blumen, Bäume und Vögel am Ufer. Die Überfahrt hierher in 3 Tagen von Holland war eine der ruhigsten, die wir je hatten. Obwohl wir die meiste Zeit gerade genug Wind zum Segeln hatten, war die Nordsee fast so glatt wie ein Ententeich. Die nächsten Tage ist Nordwind angesagt, sodaß wir uns noch in diesem Gebiet aufhalten werden.
Heute haben wir auf einer Radtour festgestellt, dass der Sommer hier schon soweit fortgeschritten ist, wie in Deutschland. Alles grün, überall Blumen.