Dienstag, 19. August 2008

Rhuba Hurnawuy

Idyllisch liegen wir im Loch Ceann Dibig, gleich hinter der Sgeir Dhonnachaidh im East Loch Tarbert vor Anker. Auf dem Weg hierher von Stornoway, Hebriden hatten wir das Rhuba Hurnawuy, Rubha na Creige More, Gob na Milaid sowie das Gob Rubh Uisenius passiert. Beim Einlaufen die Untiefe Bogha lag na Laire und Sgeir Griaddach an Steuerbord gelassen, hinein ins Braigh Mor und schon waren wir im Loch.

Sollte der Leser die Namen laut aussprechen, könnte es ihm so ergehen wie uns: Krampf in Zunge und Kehle.

Hier auf den Hebriden gilt das alte gälisch noch etwas. Das "ch" wird sehr kehlig ausgesprochen, ähnlich wie im arabischen.

Von Lerwick, Shetlands waren wir nach Stornoway, Isle of Lewis eine Nacht durchgesegelt. Am Sonntag war der Ort wie ausgestorben. Aufgrund starken kirchlichen Einflusses haben Sonntags noch nicht einmal Restaurants und Cafe´s geöffnet. Selbst die Fähren fahren nicht. Auch Jogger sieht man nicht. Dafür bricht das Leben dann am Montag wieder richtig los. Die äußeren Hebriden haben sich noch einige Eigenarten erhalten. Hier wird der den bekannte Harris-Tweed noch in Heimarbeit aus der Wolle der vielen hier heimischen Schafe gewebt.

Auf dem weiteren Weg nach Süden haben uns bei achterlichem Wind viele Delfine begleitet. Einige hatten Junge dabei, die dicht an ihrer Mutter und sehr synchron schwammen. Hier in der Bucht sind Seehunde auf der Jagd.

Morgen geht es wohl weiter nach Süden. Wir werden Bogha Bocaig runden und dann Richtung Rhuba na h`Ordaig, Ru na Roideagich passieren und ...