Sonntag, 24. Mai 2009

Lifemusik, Nebel und Eiswasser...

Leichte, klare Luft, eben spriessendes Grün auf den Laubbäumen, Menschen, die die ersten Sonnenstrahlen geniessen: Wir sind in Halifax auf Nova Scotia, Kanada - der Norden hat uns wieder. Der Weg hierher mit 2 mal 3 tägigem Tag- und Nachttörn brachte durchaus abwechslungsreiches segeln - Wind von vorn, Wind von achtern, tropische Wärme, dichter Nebel und schließlich Temperaturen um 5 Grad in den Ausläufern des kalten Labradorstroms. Nach einem kurzen Stop auf Block Island, nördlich von New York haben wir den kurzen Cape Cod Kanal durchquert und fanden uns unversehens in kalten, nördlichen Gewässern wieder.

Musikfestival in Beaufort, North Carolina

Gestartet waren wir in Beaufort, eben südlich des berüchtigten Kap Hatteras. Dort haben wir einige Tage verbracht und unsere alten Freunde Phyllis und John von der Morgans Cloud getroffen, beide erfahrene Arktissegler ( http://www.morganscloud.com ). Wir hatten uns viel zu erzählen, denn so ganz oft trifft man ja nicht auf Segler, die sich ebenso wie wir für die arktische Natur begeistern.
Dann traf auch noch Lars mit seiner Frau und den beiden 8 und 9 Jahre alten Töchtern dort ein. Michael war 2007 im Oktober mit Lars von Norwegen nach Dänemark gesegelt (Blog Oktober 2007). Die Familie ist von Portugal aus in die Karibik gesegelt und jetzt auf dem Weg nach New York. Lars will einhand nach Norwegen zurücksegeln. Man hat den Eindruck, dass den beiden Mädchen die oft entbehrungsreiche, schulfreie Zeit sehr gut getan hat, viele Erfahrungen gemacht - viel gelernt für´s Leben ?

Ein Musikfestival direkt am Hafen in Beaufort brachte reichlich kostenlose Lifemusik an Bord. Wir hatten eine abwechslungsreiche Zeit im Hafen dieser netten Kleinstadt.

Montag, 4. Mai 2009

Charleston - South Carolina

Nach nächtlichem Durchsegeln sind wir vor wenigen Tagen in Charleston angekommen. Charleston klingt schon nach Südstaaten - und verkörpert es durch und durch. Wenige größere amerikanische Städte haben so viel Atmosphäre. Kaum Betonhäuser, keine Hochhäuser, dafür umso mehr, meist gut erhaltene alte Holzhäuser finden sich im Stadtzentrum. Wenig abseits der Hauptstraßen kann man durch Parkähnliche Wohnstraßen gehen und hört außer Vogelgezwitscher fast nichts. Am 1. Mai hängen an vielen Türen Becher mit Blumen.

Das große Charleston College umfasst viele der alten Häuser und ist so gut integriert, dass man es kaum als separates Campus -Gelände wahrnimmt. Überrascht hat uns allerdings die eigens mit normalen Polizeiwagen patroulierende "College Police".


Charleston College

Fehlen nirgends im Stadtbild:
US-Flagge und deutsche Autos


Charleston dog show...