Dienstag, 30. Juni 2009

Sommer in Neufundland

Es ist Sommer in Neufundland. Bei meist sonnigem Wetter geniessen wir das Segeln an der Westküste und die Wanderungen im Gros Morne Nationalpark. Hier ein paar Eindrücke in Fotos:

Sonntag, 21. Juni 2009

Njufunnlännd

"Njufunnlännd" - so nennen die Newfies, also die Einwohner Neufundlands ihre raue und schöne Insel. Heute morgen sind wir in der "Bay of Islands" an der Westküste "Njufunnlännds" eingetroffen. Wir liegen in einem rundum geschlossenen Naturankerplatz, Wald und Wiesen verströmen ihren unverkennbaren Duft, Vögel zwitschern. Nach mehreren Tagen auf See empfinden wir dies besonders intensiv.
In knapp 3 Tagen haben wir die 420 sm von Halifax zurückgelegt. Die ständige Nähe der Küste, erst Nova Scotias und später Neufundlands erforderte erhöhte Aufmerksamkeit beim Wache gehen. Nach zunächst schwachem Wind hatten wir sportliches segeln bei achterlichen 6 Windstärken und bewegter See. Die diversen Kurs- und Windänderungen zwangen zu zahlreichen Manövern, wie ausbaumen des Klüvers, halsen, einreffen, ausreffen usw. Auf 2 Std. verkürzter Wachrhytmus. Martina hatte leider reichlich Gelegenheit die Fische zu füttern und so war es, wie so oft beim Segeln: Anstrengung, Anspannung und Müdigkeit geben sich ein Stelldichein. Wie schön ist dann das Ankommen. So ganz unvergleichlich mit jeder anderen Fortbewegungsart. Dennoch: wir hatten gutes Wetter und keinen Nebel, was hier nicht selbstverständlich ist und teilweise schnelles Segeln, dass zumindest der nicht seekranke Teil der Crew geniessen konnte.

Dienstag, 16. Juni 2009

Wohin mit den Massen ?

Die Vorbereitungen für unsere nächste "große" Reise nach Grönland sind fast abgeschlossen. Groß nicht an Strecke, aber wenn wir unser Vorhaben umsetzen können, wird es eine längere Episode dort. Was wir dort vorhaben verraten wir irgendwann später mal...

Ungefähr 1000 kg Lebensmittel haben wir in den Bilgen des Schiffes versenkt. Tagelanges einkaufen, transportieren und mühseliges puzzeln beim Verstauen liegen hinter uns. Die endlose Prozession an Dosen und Tüten landete schließlich an den richtigen Stellen, denn auch der Trimm des Schiffes will beachtet werden und die Sachen soll einem ja nicht gleich alle entgegenkommen, wenn man ein Schapp öffnet. Tatsächlich ist nun nichts mehr von alledem zu sehen und wir können unseren normalen Bedarf in den gewohnten Fächern stauen. Der Dampfer ist allerdings etwas tiefer gelegt. Hoffen wir mal, dass er noch passabel segelt. Die Stabilität müsste bei all dem Ballast jedenfalls sehr gut sein.

Heute fanden wir schließlich Zeit noch zum Leuchtturm "Peggy´s cove" zu fahren, zu dem alle Touristen fahren. Wir blieben mal etwas abseits und machten ein Foto aus der Ferne (s.u.).

Bald geht es los Richtung Neufundland - endlich wieder nach Norden.