Mittwoch, 26. August 2009

Eisgiganten

Auf dem Weg nach Norden passieren wir den Isfjord. Hier werden Tag für Tag gigantische Eisberge in das Meer geschoben. Der Gletscher bewegt sich täglich 30 Meter vorwärts und ist der größte Eisproduzent der Nordhalbkugel. Die Berge sind bis 100 Meter hoch. An der Mündung des Isfjordes segeln wir zwischen ihnen durch und nehmen die Eisberge nicht mehr einzeln wahr, sondern als riesige Eislandschaft. Die Versuchung, dort mal “an Land” zu gehen ist groß - aber es ist etwas für Lebensmüde, denn die Berge können ohne Vorwarnung kentern.


Sonntag, 16. August 2009

Berge, Gletscher, Wale...

Inzwischen an der Diskobucht nördlich des Polarkreises eingetroffen, liegen einmalige Natureindrücke hinter uns. Mehrfach begleiteten uns Wale. Wanderungen auf Berge boten Weitblick auf Fjorde und blaue Seen. Dabei fast immer Sonnenschein (wenn man vom Nebel absieht, der meist vor der Küste liegt) und Windstille. Ein Paradies - na gut - fast - denn oft wird man an Land von Hundertschaften kleiner Fliegen belästigt. Hier ein paar Eindrücke in Bildern:



Buckelwale bei der JagdAm Hamborgersund


Der See: kein Photoshop-blau... nein, echt !



Mittwoch, 5. August 2009

Kallaliit Nunaat



Nach fast 8 Wochen in Naturankerplätzen liegen wir das erste Mal wieder im Hafen – in Godthab - Grönland oder in Nuuk – Kallaliit Nunaat, wie es in der Sprache der Inuit heisst. Liegeplätze sind rar hier, es herrscht ein derbes Durcheinander von Fischerbooten aller Größen.

Eine ruhige Überfahrt über die Labradorsee liegt hinter uns, zu ruhig was den Wind angeht. Gut auszumachen waren bei geringem Seegang die Eisberge und Growler, die bis auf eine Ausnahme „mittendrin“, nur auf den ersten und letzten 50 sm zu finden waren. Ausweichen mussten wir dem Eis nur einmal.

Ruhige Labradorsee


Bevor wir hier in den Hafen gingen, haben wir die ersten Eindrücke Grönlands auf wunderschönen Ankerplätzen aussen in den Schären und weiter innen in den Fjorden zwischen hohen Bergen gewonnen .

Eine langsame Annäherung an diese riesige Insel, die wir passender finden als das sofortige Anlaufen eines Hafens – denn Grönland ist in erster Linie große Landschaft und fast unberührte Natur.

Die Gesichter der Menschen hier in Nuuk spiegeln die jahrhundertelange Vermischung mit Europäern wieder – so findet man ein sympathisches Gemisch von asiatisch anmutenden bis rein europäischen Gesichtszügen .

Lange werden wir nicht hier bleiben, es zieht uns doch mehr in die Natur und zu anderen kleineren Orten weiter nördlich die Küste entlang.


Hafen von Nuuk