Mittwoch, 3. August 2011

Menschen, Häuser....

Upernavik: Menschen, befestigte Straßen, ein paar Autos, ein Laden. Zivilisation und für uns jetzt schon fast so etwas wie ein Luxus. Grönland ist ein einsames Land. Fast 4 Wochen ohne einen Ort anzulaufen, liegen hinter uns. In der ganzen Zeit hatten wir lediglich einmal Besuch von Grönländern an Bord und diese gehörten zufällig einer Familie an, die wir schon letztes Jahr als Gäste an Bord hatten. Viel Natur, wandern, Berge, Fjorde….

 

Beim Rundgang in Upernavik geniessen wir die warme Sonne, können auf Bänken sitzen. Ein älteres Paar – Lena und Jakob – sitzt einträchtig vor ihrem kleinen Holzhäuschen auf der Terrasse und lädt uns auf einen Kaffee ein. Jakob hat seine Füße in einer Wanne mit kaltem Wasser. Es ist ihm sonst zu warm – 16 Grad in der brennenden Sonne sind ja auch fast tropisch… für Grönland.

 

Mit Brocken von englisch und dänisch entwickelt sich eine rege Unterhaltung. Unter Zuhilfenahme von Papier und Stift werden Namen und Geburtsjahr der Familienmitglieder ausgetauscht und manches mehr. Sehr interessiert unsere bisherige Segelroute, die als Karte aufgezeichnet offenbar beeindruckt. Im Haus sind die Wände mit alten und neuen Familienbildern behangen. Alles ist nett dekoriert. 2 große Fernseher fehlen natürlich auch hier nicht.

 

Hier in Upernavik erwarten wir unseren Sohn Jan, der mit uns über den Umanaqfjord bis Aasiaat segeln will.