Samstag, 22. Juni 2013

Manitsoq

Wind pfeift im Rigg, Regen trommelt auf´s Deck- diese Kombination hatten wir schon lange nicht mehr, in diesem Jahr hier in Grönland eigentlich noch gar nicht. Wir liegen in dem sehr geschützten Hafen von Maniitsoq zwischen Fischerbooten, um dieses schlechte Wetter abzuwarten.
 
Heute am 21.6. ist der grönländische Nationalfeiertag. Überall sieht man die Nationalflagge, die nach dem Gottesdienst auf dem zentralen Platz mit einer kleinen Zeremonie geehrt wird.Der Ort mit ca. 3000 Einwohnern wurde zwischen den steilen Felsen auf sehr engem Raum gebaut. Entsprechend viele Wohnblocks sieht man hier, deren "Charme" doch sehr begrenzt ist. Aber es gibt 2 gute Supermärkte, also frischen Nachschub für unsere Pantry. Und glatte Straßen,  auch mal ganz angenehm, denn hinter uns liegen 3 Wochen ohne den Besuch irgendeines Ortes. Die weiten Täler sehen von weitem meist wie leicht zu begehende Wiesen aus,  in Wirklichkeit hüpft man aber nicht selten von Grasbuckel zu Grasbuckel oder kämpft sich durch morastigen Boden.
Aber die Natur ist wunderschön und frühlingshaft. Schmelzender Schnee speist die vielen Bäche, alpine Berge mit zahlreichen Gletschern ragen in den Himmel, die Blumen spriessen, es wird grün.

Sonntag, 9. Juni 2013

Rentiere

Seeadler, Rentiere, Schneehase, Schneehuhn, Schneeammer, Spornammer ....
In dem Fjordgebiet südlich von Sisimiut treffen wir auf wunderbare Ankerplätze, alpine Berge und eben diese Tiere. Endlich
hatten wir auch Gelegenheit, wilde Rentiere hier in Grönland zu beobachten. Sie sind ziemlich scheu und haben eine große
Fluchtdistanz. Eine Tierart treffen wir noch nicht an: Mosquitos. Lange dürften sie aber nicht mehr auf sich warten lassen,
denn die Mückenlarven können wir schon in den Tümpeln beobachten.