Donnerstag, 22. August 2013

Battle Harbour


Battle Harbour: An der Museumspier

Die Kirche: Erst letzte Woche wurde hier noch geheiratet




Friedhof: Gräber z. T. aus dem 19. Jahrhundert




In dem engen Sund landet eine Cessna Caravan

Ganz an der Südostecke Labradors, auf einer kleinen Schäreninsel, liegt Battle Harbour. Früher war es mal der wichtigste Versorgungspunkt für die Fischer Labradors. Liebevoll restauriert ist es heute praktisch ein Museumsdorf. Schon beim Anlegen werden wir von der kleinen
Museumscrew nett empfangen. Bei einer späteren Führung durch die
einzelnen Gebäude mit Nelson, einem der letzten Dorfbewohner, die hier noch aufgewachsen sind, wird uns der Aufstieg und Niedergang der Labradorfischerei deutlich. Unsere Fragen, die sich angesichts der
vielen verlassenen Fischerdörfer, die wir auf unserem Weg nach
Süden passierten, ergeben haben, werden gern beantwortet. Vor hundert Jahren war das Leben hier ganz schön hart und sehr abeitsreich.

Mit dem Festland besteht eine kleine Fährverbindung, sodaß im Sommer täglich einige Touristen das Dorf besuchen. Es gibt sogar ein Restaurant, das erste Mal seit Monaten bleibt unse Pantry kalt.

Dicht hinter unserem Heck landet überraschend ein großes Wasserflugzeug. Der Hafen ist nicht gerade breit, erstaunlich daß der
Platz für eine Landung reicht.


Wenn der starke Südwestwind sich ausgeweht hat, wollen wir die Strait of Belle Isle nach Neufundland überqueren. Zur Zeit weht er mal über Land und die Temperatur steigt im Nu auf 26 Grad, 2 Minuten später kommt er von See und sie fällt auf 13 Grad, usw. Solche Temperatursprünge in kürzester Zeit haben wir noch nicht erlebt.