Samstag, 10. August 2013

Schären, Wald und Bären

Vor Anker zwischen Wald und Fels

Segeln durch die Schären Labradors
Schwarzbär ...

Neugierige Robbe direkt am Boot
Nebeltau in den Wäldern
Die Konturen zerfliessen - Nebel, wie so oft
Eine der stillen Buchten im weiten Labrador
Nebel, Sonne, Regen, Temperaturen von 5 - 23 Grad - das Wetter hier an der
Küste Labradors sorgt für Abwechslung. Der sehr kalte Labradorstrom und das bei Sonnenwetter stark aufgeheizte, weite Land bilden enorme Temperaturgegensätze.

Das Segeln entlang der Schärenküste ist abwechslungsreich. Wir suchen die
zahlreichen Inseln nach Bären ab und werden 4 mal fündig. Schwarzbären durchstreifen die Vegetation auf der Suche nach essbarem - Winterspeck anfuttern. Einmal meinen wir
allerdings einen Braunbären zu erkennen. Robben besuchen neugierig und ohne Scheu unser Boot, Zwergwale fischen in den Sunden.

Es gibt viele Ankerplätze, stille Buchten, umgeben von Wald. In der feuchten
Nebelluft ist die Luft manchmal erfüllt vom intensiven Geruch nach Nadelwald und Kräutern. Weiter aussen in den Schären sind es kahle Felsen.

Die wenigen kleinen Siedlungen liegen weit auseinander. Ansonsten trifft man
über lange Strecken keine Boote oder Menschen an. Yachten schon gar nicht - mit einer Ausnahme: Am letzten Abend in unserer ersten Ankerbucht bei Nain läuft die "Nomad"
ein. Wolfgang und Doris kommen von Süden und wollen nach Grönland. Da kommen wir ja gerade her und so gibt es einige Erfahrungen auszutauschen (www.seenomaden.at).