Donnerstag, 26. September 2013

Finale in Twillingate

Die Polaris liegt sicher aufgebockt an Land. Für diesmal ist unsere Segelsaison zu Ende.
Neufundland ist wunderbar. Überraschend ursprünglich, sehr maritim und wenig kommerziell. Viel Positives haben wir vorab über die Menschen dort gehört - aber das was wir erlebten, übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Freundliche Gesichter wohin man blickt, Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit. Gepaart mit nordischer Zurückhaltung und Geradlinigkeit ein tolles Mix.

Letzter Schlag von Fogo nach Twillingate

Kaum lagen wir in Twillingate an der Pier fragte Eric, Segler und unter vielem anderem pensionierter Seemann, ob er uns irgendwie helfen kann. Eigentlich ist bei uns alles klar. Am nächsten Tag kommen wir nochmal ins Gespäch, erwähnen nebenbei und ohne Absicht, daß wir ein Auto mieten wollen. "I think, I can help you with that" - und schon stellt er uns sein Auto zur Verfügung, so lange wir es wollen. Entschädigung lehnt er ab. Wir lernen Eric an gemeinsamen Abenden noch näher kennen und dabei auch sehr viel über Neufundland. Tolle abenteuerliche Geschichten kann er über sein Leben erzählen, sein Haus gleicht fast einem Museum und zu jedem Teil gibt es wieder eine Geschichte... Wir können gar nicht genug bekommen und lernen, daß Neufundland sehr der See zugewandt ist und seine Bewohner auf vielfältige Art mit ihr verbunden sind.

Wir haben ein gutes Gefühl unsere Polaris über den Winter dort zu lassen, wenn wir sie und Neufundland auch schweren Herzens verlassen.

Hafen von Twillingate

Typische Küste bei Twillingate
Die Polaris an Land

Vollmond über unserem Nachbarhaus an Land