Sonntag, 8. September 2013

Nette Newfis

Die Neufundländer - sie nennen sich selber Newfis  - sind wirklich unglaublich hilfsbereit und freundlich. Wir brauchen etwas Trinkwasser ? Kein Problem, die Kanister auf die Ladefläche von Fischer Tobias PickUp geworfen, in seinem Haus aufgefüllt und zurück am Schiff lässt er es sich nicht nehmen, die schweren Behälter an Bord zu reichen.
Im nächsten Hafen: Wir bauen unsere Räder zusammen, als uns Fischer, die gerade Klönschnack halten, erstmal ein Bier anbieten.
In Harbour Round schleppen wir ein paar Kartons Lebensmittel aus dem kleinen Laden, schon hält ein Auto und der Fahrer bietet an uns mal eben zum Hafen runter zu fahren.
Am nächsten Tag passiert uns ein Fischer im offenen Boot: " You like some fresh fish?"," Well, yes !". Schon wird uns ein kapitaler Dorsch an Bord gereicht. Auf unsere Frage nach dem Preis wird abgewinkt und statt dessen noch ein Bier angeboten. Usw usw. So etwas haben wir nocht nicht erlebt. Die Menschen sind dabei überhaupt nicht aufdringlich und erwarten keinerlei Gegenleistung. Ein Junge erklärt uns: "Newfoundlanders are the nicest people of the world", da ist allerdings was dran.
Vor Anker bei Twillingate
In den kleinen Orten hören wir zweimal: " You won´t find not even one bad person around here".
Das Leben hier in den kleinen Fischerdörfern ist auch heute noch relativ hart, die Menschen sind es seit langem gewohnt aufeinander angewiesen zu sein, die soziale Kontrolle ist natürlich stark. So etwas prägt eben.

Und hier noch ein paar Eindrücke der letzten Tage:

Küste im Abendlicht
Fischer im offenen Boot bei der Arbeit

Dieser Fischer ist sicher auch Harley-Fahrer
"Villa" in Twillingate
In Fogo Harbour
Eindrucksvolle Kirche komplett aus Holz auf Fogo Island
Fogo Harbor