Dienstag, 15. Juli 2014

Grönland

Auslaufen aus Punchbowl, früh morgens
8-9 kn, guter Wind in der Mitte der Davisstrait
Grönland in Sicht !
2 Eissturmvögel nehmen Reissaus
Der Mond achteraus
Qornog - erster Ankerplatz in Grönland
Dicker Lachs, passt nicht in die Pfanne 
Die Angel biegt sich, ein dicker Lachs hat angebissen und schon landet er im Dinghy. Kurz darauf folgen noch 5 fette Dorsche, das alles in 15 Minuten - wir sind wieder in Grönland.

4 Tage und rund 670 sm Überfahrt von Labrador liegen hinter uns. Auf dem amerikanischen Kontinentalschelf lagen zu Beginn sehr viele Eisberge. Um den 120 sm breiten Streifen bis zur Dunkelheit hinter uns zu lassen, liefen wir früh morgens um 03:30 Uhr aus. Schwacher Wind erforderte zusätzlich zu den Segeln die eiserne Genua ( unsere Perkins Maschine ). So hatten wir bei einsetzender Dunkelheit die Eisberge hinter uns. Ex- Hurricane Arthur hatte sich stark abgeschwächt, aber eine chaotische Dünung hinterlassen, die wir als nicht sehr appetitanregend empfanden :( . Die See beruhigte sich aber etwas, besserer Wind kam auf und so konnten wir noch ganz flott segeln. 70 sm vor der grönländischen Küste riss der Nebel auf und gab den Blick auf Berge und Gletscher frei, sehr imposant. Inzwischen hatte Flaute eingesetzt und wir motorten in der nordisch hellen Nacht mit ihrem bezaubernden Licht auf Grönland zu. Welch ein prachtvoller Landfall.

Die Ankerbucht Qornoq ist mit ihrem Sandstrand und den Bergen drumrum vom Feinsten. So geniessen wir die ersten 2 Tage hier sehr. Die Dorsche sollen zu Stockfisch verarbeitet werden, Vorrat für die nächsten Wochen.